Bürgerinformationen
Im weiteren Verlauf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über,
die wichtigsten Notruftelefonnummern, die Wettersituation und eventuelle
Unwetterwarnungen, das richtige Verhalten in Notfällen sowie das
richtige Verhalten im Brandfall und bei Gasgeruch, Verbrennungen und Vergiftungen.

Notrufnummern:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Giftnotruf 0361/730730
Krankentransport 03504/19222
Kassenärztlicher Bereitschafftsdienst 03504/19292

Waldbrandwarnungen DWD

Waldbrandwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Unwetterwarnungen DWD

Unwetterwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Hochwasserinformationen

Hochwasserwarnungen

© www.Umwelt.Sachsen.de

aktuelles Wetter


Sirenensignale im Freistaat Sachsen


Richtig helfen bei Notfällen

NOTRUF 112

Ein Notfall hat sich ereignet, bei dem Menschen-, Tierleben oder Sachwerte in Gefahr sind.
Sie haben den Notruf 112 gewählt...doch was passiert nun?
Es ist für den Einsatzdisponenten wichtig, klare Informationen über den Notfall zu erfahren.

Der Disponent wird Sie nach einem bestimmten Schema befragen:

Wo ist der Notfallort? Nennen Sie mir Straße und Hausnummer!
Wer ruft an? Sagen Sie mir, bei wem wir uns melden müssen!
Was ist geschehen? Sagen Sie mir was passiert ist!
Wie viele Personen sind verletzt? Sagen Sie mir, wie viele Verletzte gibt es!
Welchen Zustand hat der Patient?
- Sagen Sie mir, ob der Patient noch atmet!
- Sagen Sie mir, ob Sie noch mit dem Patienten sprechen können!

Warten Sie auf Rückfragen! Bewahren Sie Ruhe!
Der Disponent wird Ihnen gegebenenfalls noch mehr Fragen stellen.
Werden Sie nicht ungeduldig. Während der Disponent mit Ihnen spricht,
werden die Fahrzeuge bereits alarmiert und sind auf dem Weg zu Ihnen.
Bitte befolgen Sie die Anweisungen des Disponenten, die er Ihnen am Schluss des Gespräches gibt.
Leisten Sie wenn möglich Erste Hilfe, machen Sie sich in jedem Fall bemerkbar und weisen Sie die Fahrzeuge ein!

Sofortmaßnahmen

- Absichern der Unfallstelle
- Verletzte aus dem Gefahrenbereich retten
- weitere Sofortmaßnahmen:
(Ansprechen, Überprüfen lebensnotwendiger Körperfunktionen,
Blutungen stillen, Schockvorbeugung)

Verhalten im Brandfall

- Ruhe bewahren
- Feuerwehr unter Tel.: 112 alarmieren
- Fenster und Türen zum Brandraum geschlossen halten
- Mitbewohner warnen und in Sicherheit bringen
- Keine Aufzüge benutzen
- Die Ankunft der Feuerwehr erwarten und ggf. einweisen
- Bei starker Rauchentwicklung ggf. auf sich aufmerksam machen

Verhalten bei Gasgeruch
- Offenes Feuer vermeiden
- Keine elektrischen Anlagen betätigen (Klingel, Telefon, Schalter)
- Gashahn schließen
- Für Durchzug sorgen
- Feuerwehr unter Tel.: 112 benachrichtigen
- Mitbewohner warnen, ACHTUNG: keine Klingel benutzen
- Das Gebäude verlassen
- Feuerwehr erwarten ggf. einweisen
Verhalten bei Verbrennungen
Verbrennungsgrade
- 1. Grad: Rötung der Haut
- 2. Grad: Blasenbildung
- 3. Grad: Gewebeschädigung
Gefahren
- Schock
- Infektion
Maßnahmen
- betroffene Stelle unter kaltem fließenden Wasser höchstens
10min kühlen
- Schockbekämpfung
- nach dem kühlen die betroffene Stelle mit keimfreien
Verbandtüchern abdecken
- Achtung! Niemals Druck auf die Brandwunde ausüben
- angeklebte Kleidung nie abreißen
- Blasen nicht öffnen
Verhalten bei Vergiftungen
1. Vergiftungen durch orale Einnahme
- Medikamente und andere feste Giftstoffe sowie bei Lebensmittelvergiftungen:
Erbrechen herbeiführen, keine Flüssigkeit zu sich nehmen (beschleunigt Aufnahme!)
NICHT BEI:
- Flüssigen Kohlenwasserstoffen (Öle, Paraffine), Säuren und Basen (Seifen):
Nicht Erbrechen, sondern viel Wasser trinken
- weiter Maßnahmen nach Erfordernis
- Giftstoffprobe oder Verpackung für Arzt bereithalten
2. Vergiftung der Haut und Augen
- Benetzte Kleidung entfernen
- Mit viel Wasser abwaschen bzw. Augen spülen